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Burgen in Ostreussen- Königsberg RU

Ein Besuch in Königsberg - Ostpreussen  war das Objekt der Reisebegierde. Nachdem Balga und Brandenburg besichtigt wurde, stand nun Königsberg auf dem Plan. Wissentlich dort keine nennenswerten Backsteine der Altvorderen vorzufinden, nahmen wir eine Stadtbesichtigung dieser schön gelegenen Stadt vor. Wir haben hier interessante Dinge entdecken können und vorab sei gesagt, ein Besuch von Königsberg lohnt sich, zumindest einmal im Leben.  Alles Gesehene zu beschreiben würde sich den Rahmen sprechen, so verlege ich mich nur auf das Thema zum Schloss gebe aber der Bildergalerie weitere Bilder 4770907911 fd2a60f672 bbei. 

Ja, wo ist das Schloss? Es ist nicht da, in der Geschichte zu Staub zerfallen.Sollte der geneigte Besucher den kleinen Berg des Königs emporsteigen, zeigen sich zuerst kleine Reste der Burgmauer. Jetzt könnte man mit Zuversicht weiter schreiten und auf weiteren Backstein hoffen. Gut gehofft, es sind zumindest Teile der alten Fundamente /Keller freigelegt, abgezäunt und nicht näher zu betrachten.

Der Standplatz des alten Schlosses ist heute ein versiegelter Platz mit einem Bau feinster russischer Architektur. Um das Gebäude ranken sich auch viele Geschichten. (Wiki hilft hier weiter)

Im Gesprächen wurde uns mitgeteilt ( es war auch einmal ein Thema in den Medien), dass es Ideen gab , das Schloss wieder aufzubauen. Dies ist zumindest zur Zeit von der Zentralregierung mit dem Hinweis auf viele andere Probleme abgelehnt worden. Persönlich denke ich, ja es gibt andere Prioritäten in Kaliningrad, auch würde ein Neubau ohne wirkliche Seele eines alten Bauwerks bleiben. Besser wäre es sicherlich die Reste der Ruinen archäologisch zu bewerten und ein Museum anzuschließen.

Die Burg des Deutschen Ordens in Königsberg ist vergangen. Vergangen wohl für die Ewigkeit!

 

 

Königsberg ( Kaliningrad) RUS

Deutschordensburg – Komtursitz, Sitz des obersten Marschalls, Hochmeistersitz

Die Deutschordensburg in Königsberg gehörte zu den frühen klassischen Kastellanlagen. Sie war jedoch schon im 17. Jahrhundert (mit Ausnahme des Hauptturms) weitgehend verschwunden und wir kennen aufgrund von 1926 durchgeführten archäologischen Grabungen nur noch die Form des Grundrisses. Es handelt sich um eine drei-oder vierflügelige Burg über rechteckigem Grundriss und ohne Ecktürme. Bemerkenswert war die Stellung des großen,auffallend dekorativ gestaltetem Schlossturms, den man südlich außerhalb des Haupthauses errichtet hatte.maxresdefault

Die Außenwände besaßen ein durchgehendes Rautenmuster aus schwarzen Backsteinen. Darüber erhoben sich vier Geschoße mit einer dichten Gliederung aus Fenstern, Blenden und aufgemaltem Maßwerk. Eine der im Turm aufgehängten Glocken stammte von 1387. Das Haupthaus war umgeben von einer etwa 160m langen und 100 breiten, mit neun Flankierungstürmen versehenen Vorburg. Im 14. Und 15. Jahrhundert errichtete man vor allem an der Nordseite eine Infirmerie ( Anmg..: Krankenstation franz.) sowie mehrere Wohn-und Verwaltungsbauten für den obersten Marschall und (nach 1456)für den Hochmeister .Im Gegensatz zum mittelalterlichen Haupthauses

scloss 02blieben diese Bauten zum großen Teil bis 1945 erhalten. Die Gründung der Burg erfolgte 1255 im Anschluß an den von König Ottokar II. von Böhmen angeführten Kreuzzug. Den Bauplatz soll der König selbst bestimmt und auch reichliche Spenden zur Unterstützung des Baus gegeben haben. Die Errichtung der Burg begann aber erst nach der Abreise des Königs. Sie diente zunächst dem Deutschen Orden und dem samländischen Bischof gemeinsam, die die Befestigung 1257 in einem Vertrag teilten, wobei der Orden zwei Drittel erhielt.1258 verlagerte man die Burg um 200 Meter nach Westen. In einem Schiedsspruch wurde dabei bestimmt, dass im Falle einer Verlegung der deutsche Orden dem samländischen Bischof die Planken und ein Drittel des Baus belassen sollte und seine zwei Drittel an einem beliebigen Platz neu errichten konnte. Demnach war die Burg noch vollständig aus Holz gebaut.Zwischen 1260 und 1226 belagerten die Samländer erfolglos die Burg , zerstörten aber bei dieser Gelegenheit die davor gelegene erste Stadt Königsberg. Bischof Heinrich von Samland trat 1263 sein Drittel an der Burg Königsberg dem Deutschen Orden gegen eine Entschädigung ab. Im selben Jahr werden erstmals  Burgmauern ( muros castri) erwähnt. Das Haupthaus entstand etwa in den Jahren zwischenKrönungszug Königsberg 1861 1280 und 1310 und gehörte damit zu den frühen Kastellburgen. Ab 1312 nahm der Oberste Marschall seinen Sitz in Königsberg und organisierte von dort aus die Kriegszüge gegen Litauen. Nach der Chronik Peter von Dusburg besaß die Burg 1326 zwei Mauerringe und neun steinerne Türme. Am Beginn des 13-jährigen Krieges wurde die Burg 1454 von Truppen des preußischen Bundes besetzt , die sofort mit Abbruchmaßnahmen begannen. Der Deutsche Orden eroberte die beschädigte Burg 1455 zurück. Nach dem Verlust der Marienburg verlegte Hochmeister Ludwig von Ehrlichshausen den Hochmeistersitz 1456 nach Königsberg. Ab 1525 diente Königsberg als Residenz des nunmährigen Herzogs Albrecht und seines säkularisierten Fürstenhofes. Bis zum Beginn des 17.Jahrhundert kam es zu grundlegenden Umbauten , dabei wurde der mittelalterliche Nord-,Süd-und Ostflügel abgebrochen und die Mauern des Westflügels in den neu errichteten Kirchflügel des Schlosses integriert (1584 und 1593 von Blasius Berwart erbaut) .Besondere Bedeutung kam dem Schloß 1701 zu, als dort Friedrich I. zum König in Preussen gekrönt wurde. In den Jahren 1704 bis 1713 entstand im Südosten der ehemaligen Vorburg unter Leitung von Joachim Ludwig Schultheiss von Unfried ein barocker Schlosstrakt.

Die Burg erlitt 1944/45 schwere HerzDerStadt01Kriegsschäden und bestand noch bis in die 1960er Jahre als Ruine. Aus ideologischen Gründen ließen die Sowjets das Schloss 1968 schließlich sprengen und restlos abtragen.

 

 

 

 

 

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Michael P. von Pomerania Pomerania Adler

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